Projekt Gartenstadt KalkNord
ein kollaboratives Kunstprojekt zu Natur_Kunst_Stadt
Konzept: Britta Frechen


Die "Gartenstadt" eine Idee aus dem 19ten Jahrhundert, um Menschen im Stadtraum ein gesundes Leben zu ermöglichen, gewinnt in Zeiten von Klimawandel und der Schaffung neuer Wohngebiete an Aktualität und Dringlichkeit.
Gibt es noch Natur in der Stadt? Wie ist heute unser Bild von Natur? Sind wir Bestandteil? Wo findet Natur statt? Was kann heute "Gartenstadt" für uns bedeuten?

Unser Ziel ist es, Natur in der Stadt erlebbar zu machen,die den Menschen eigenen gestalterischen Kräfte zu mobilisieren, Erfahrungsfelder zu kreieren und eigenes Handeln zu reflektieren, um einen bewussten und emanzipatorischen Umgang mit dem eigenen grünen Lebensraum zu erreichen.
Dies wollen wir durch die Arbeit mit künstlerischen Mitteln wie Installation, Zeichnung,Fotografie, Prozesskunst, künstlerische Feldforschung etc. umsetzen.
Genauso wichtig ist uns das Aufzeigen und Fördern von schon vorhandenen und eigen motivierten, gestalterischen grünen Eingriffen in den Kalker Lebensraum.
Das Projekt ist in seiner gesamten Ausgestaltung, seinem Aussehen, unmittelbar an die Zusammenarbeit mit den Kalker BürgerInnen jeden Alters gebunden.
Wir agieren als Impulsgeber, Kommunikatoren, technische
Berater, Möglichmacher, Künstler und Komplizen der KalkerInnen,
um gemeinsam mit den Menschen im Viertel den Lebensraum Kalk Nord unter dem Aspekt "Natur und Stadt" kennenzulernen und eine Vorstellung von Gestaltungsmöglichkeiten desselben zu entwickeln.
Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist dabei nötig und gewünscht. Wir grenzen uns ab von einer dropped sculpture Praxis hin zu einer kollaberotativen künstlerischen Praxis im (Sozial)Raum.